1912 wurde zum ersten Mal die Schilddrüsenunterfunktion oder auch Thyreoiditis entdeckt und wurde nach dem Arzt Hakaru Hashimoto benannt. Etwa 20% aller Frauen besitzen die Veranlagung für die Hashimoto Krankheit. Aus diesem Grund möchte ich in diesem zweiten Teil zum Thema Schilddrüse einmal darauf aufmerksam machen und erklären, woher die Krankheit kommt, was die Symptome sind und wie sie behandelt wird. Fachbegriffe, die bei Schilddrüsenerkrankungen immer wieder fallen können:

  • Hypothyreose: Schilddrüsenunterfunktion
  • Hyperthyreose: Schilddrüsenüberfunktion
  • Euthyreose: normale Schilddrüsenfunktion
  • TSH: Thyreoidea Stimulierendes Hormon (aus dem Hypothalamus)
  • T3: Triiodthyronin, aktivierte Form der Schilddrüsenhormone
  • T4: Tetrajodthyronin oder Thyroxin, Speicherform der Schilddrüsenhormone
  • Hashimoto: Entzündung der Schilddrüse aufgrund einer Autoimmunreaktion